Diedamskopf-Tiefschnee
Veröffentlicht am 19.11.2018

Sportlicher Skifahrer

Bereits seit seinem 3. Lebensjahr steht Manuel Lipburger aus Schoppernau auf den Skiern. Der Kaderläufer des Vorarlberger Skiverbandes weiß genau warum auch sportliche Skifahrer den Diedamskopf schätzen.

Bereits seit seinem 3. Lebensjahr steht Manuel Lipburger aus Schoppernau auf den Skiern. Der Kaderläufer des Vorarlberger Skiverbandes weiß genau warum auch sportliche Skifahrer den Diedamskopf schätzen.

Direkt von der Schule auf die Piste

Wir treffen den Techniker dort, wo er meist zu finden ist: „Ich bin das ganze Jahr über für den Skisport in ganz Österreich unterwegs und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass die Pistenpräparierung hier am Diedamskopf besonders gut ist“, erklärt Manuel Lipburger. Die Winter verbrachte Manu, wie seine Freunde ihn nennen, solange er sich erinnern kann auf den Pisten seines Hausberges. „Kaum war die Schule aus, haben wir unsere Skiausrüstung geschnappt und mein bester Freund und ich sind in der Gondel Richtung Gipfel gesessen“, gibt der Rennläufer Einblick in seine Kindheit. „Meine ersten Rennen bin ich natürlich am Diedamskopf gefahren und die ganze Schüler- und Jugendzeit haben wir hier mit dem Skiclub Bregenzerwald trainiert – egal ob Super-G, Riesentorlauf oder Slalom – Hauptsache zwei Bretter an den Füßen“, erzählt Manuel Lipburger weiter und ergänzt: „Ich kann mich noch erinnern, dass das Rennen mit dem ich mich für den Vorarlberger Skikader qualifiziert habe, ein Heimrennen war. Ob das nun ein Slalom oder ein Riesentorlauf war, das weiß ich nicht mehr“, lacht der Technik-Spezialist.

Perfekt für sportliche Skifahrer

Warum der Diedamskopf für sportliche Skifahrer besonders interessant ist, dafür gibt es mehrere Gründe: „Zum Einen gibt es jede Art von Terrain – egal ob steil oder flach – dadurch kann man alle Arten von Schwünge trainieren. Zweitens sind die Pisten meist recht breit, das ist zum Carven-Üben sehr gut. Was mir auch noch wichtig ist, dass man nicht lange anstehen muss, dann kann man die Abfahrt mehr genießen“, so der Manuel Lipburger weiter. „Und nicht zu vergessen: Am Diedamskopf gibt es noch weit in den Frühling hinaus sehr gute Pistenverhältnisse. Woran das genau liegt, kann ich gar nicht sagen, aber ich bin ja auch kein Meteorologe oder Schneeforscher“, sagt der Schoppernauer und öffnet den Bügel des Sesselliftes. Der Sessel fährt in die Bergstation ein und Manu klappt seine Skibrille herunter. „In dem Fall noch viel Spaß, an schöna Tag und londs rücha!“, ruft er uns noch zu, bevor er in einem Affenzahn über die frischpräparierte Piste fegt.